Gruppe Kreativ: Gemeinde Großbettlingen

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Gruppe Kreativ

Fasten fürs Klima

Fasten fürs Klima

Fasten ist eine uralte Form der vorübergehenden Lebensgestaltung und ist in zahlreichen Kulturen historisch belegt. Fasten war regelmäßig mit Verzicht verbunden, diente aber stets einem über den Verzicht hinausgehenden Zweck. Mal waren es gesundheitliche Intentionen, mal spielten religiöse oder spirituelle Gesichtspunkte eine Rolle, mal suchten die Menschen Entrückung, ein anderes Mal diente das Fasten der Trauerarbeit oder der Vorbereitung auf eine große Herausforderung oder es war asketische Praxis. In diesen Kontexten stand der Verzicht auf Nahrung und/oder Trinken im Vordergrund. Bei genauerer Betrachtung ging es aber immer auch um innere Einkehr, Selbsterkenntnis und Verhaltensänderung.

Das ist der Ansatz für das Klimafasten, zu dem wir Sie einladen möchten. Es sollte mittlerweile jedermann klar geworden sein, dass wir auf dieser Erde nicht so weiterwirken können, wie in der jüngeren Vergangenheit. Wir müssen dem Klimaschutz Vorschub leisten, Ressourcen schonen und die Treibhausgase verringern.

Um die Nachhaltigkeit unserer Lebensformen zu gewährleisten, ist eine Verhaltensänderung der Menschen erforderlich. Wir wollen nicht die Welt retten. Unser Ziel ist es, Sie bei der Umsetzung nachhaltiger Verhaltensweisen zu unterstützen und Sie dazu zu ermutigen, alltägliche Routinen zu reflektieren und gegebenenfalls zu ändern.

In den sieben Wochen der Fastenzeit vom 5.3. bis 20.4.2025 stellen wir eine jede Woche – beginnend jeweils mit einem Mittwoch - unter ein bestimmtes Thema: Wasser, Ernährung, Mobilität, Recycling, Plastikmüll, Energie, Resümee. Für jede Woche haben wir uns zum Thema Vorschläge für ein verändertes Verhalten ausgedacht. Sie sollten wenigstens einen auswählen und eine Woche lang praktizieren. Wenn vorgeschlagene Maßnahmen für Sie bereits Alltagspraxis sind, nehmen Sie eine andere und wenn alles für Sie nicht neu ist: Glückwunsch. Aber Sie finden dann bestimmt etwas, was noch mehr zum Klimaschutz beitragen kann.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen und Beschreibung der ganzen Aktion finden Sie in einem Flyer, den wir an alle Haushalte verteilen werden, den Sie aber auch hier (PDF-Dokument, 3,38 MB, 21.02.2025) einsehen können. Wir werden schließlich im Blättle jede Woche am Donnerstag vor dem die Fastenwoche einleitenden Mittwoch das Wochenthema mit den Maßnahmen veröffentlichen.

Die Aktion begleiten wir mit Veranstaltungen. Jeweils mittwochs – beginnend mit dem Aschermittwoch - um 19:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus werden die Wochenthemen eingehender von Mitgliedern des Klimaforums oder externen Gästen vorgestellt. Wir wollen damit informieren und Bewusstsein wecken, wie einfach es u.U. sein kann, nachhaltige Lebensweisen zu praktizieren. Wir werden indes auch versuchen, Ihren Wissenshunger zu stillen. Vor allem erwarten wir uns einen regen Gedankenaustausch.

Und nun: Machen Sie einfach mit. Es kostet nichts, bringt aber im Zweifel viel.

Warentauschtag

Warentauschtag am Samstag, 18.10.2025 im Forum der Generationen

Was tun mit Dingen, die Sie nicht (mehr) brauchen, die aber noch gut erhalten und funktionstüchtig sind?

 

Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten:

1.         Wegwerfen - die schlechteste Lösung, weil dadurch mehr Müll erzeugt wird.

2.         Aufheben (für den Fall, dass Sie irgendwann wieder eine Verwendung dafür  finden) -

            eine Lösung, die allenfalls so lange funktioniert, bis alles voll oder total vergessen ist.

3.         Weitergeben - die beste Lösung!

Und da bietet sich als Möglichkeit unser Warentauschtag an. Es ist befreiend, den Keller und Schränke zu durchforsten und sich von Dingen zu trennen, die nicht mehr gebraucht werden.

Der Warentauschtag ist aber keine Gelegenheit, Ihren Müll zu entsorgen. Wir nehmen deshalb nur gebrauchsfähige, saubere, vollständige, ansehnliche und schadenfreie Sachen an.

 

Warenannahme von 10 bis 12 Uhr

Die Waren werden kontrolliert, ob sie den obigen Anforderungen entsprechen. Nicht angenommene Sachen müssen wieder mitgenommen werden.

 

Warenausgabe von 13 bis 15 Uhr

Wahlloses Einsacken ist nicht erlaubt. Zuwiderhandelnden droht die Verweisung aus dem Haus.

 

Spielregeln:

Nicht angenommen werden:

  • Kleidung und Schuhe
  • Matratzen, Polster, Teppiche
  • Skier und Skischuhe, Fahrräder
  • sperrige Gegenstände wie Kinderwagen, Autositze, Hometrainer;
  • Elektrogroßgeräte wie PC, Bildschirm, Fernseher, weiße Ware
  • Autoersatzteile, Reifen
  • defekte Geräte
  • große Möbel und andere sperrige Gegenstände
  • Bücher, Zeitschriften
  • Schallplatten, Musik- und Film-Kassetten, Cd´s (außer Kinder CD´s)
 

All diese Gegenstände können jedoch mit Bild an der vorhandenen Pinnwand angeboten werden. Dies gilt nicht für

  • Haustiere
  • Militärische Ware, Kriegsspielzeug.

Diese Sachen möchten wir auch nicht vermitteln.

 

Angenommen werden:

  • Spielwaren
  • Comics
  • CD´s für Kinder
  • Spiele (vollständig! mit Anleitung),
  • Haushaltsware (Töpfe, Geschirr, Gläser, Besteck ..)
  • Bastel- und Werkzeugartikel (Schere, Zangen, Schraubenzieher ..)
  • Körbe, Koffer und Rücksäcke
  • Sport- und Freizeitartikel
  • Gartengeräte,
  • Blumentöpfe, Pflanzen
  • Funktionsfähige elektrische Kleingeräte (Staubsauger, Handrührgerät, Lampen …)
  • Dekoartikel

Tauschbox

Die Tauschbox öffnet wieder! Am 01. Mai 2025!

Aber: Wenn die Bürgerinnen und Bürger nichts dazu gelernt haben, wird die Tauschbox sehr schnell für immer geschlossen.

Die erste und wichtigste Regel überhaupt: Was nach 14 Tagen nicht abgeholt ist, haben der- oder diejenige, der/die es eingelegt haben, wieder abzuholen! Das ist eine einfache Regel, aber das A und O. Wenn alle sich an diese Regel halten, dann funktioniert die Tauschbox bestens.

Die zweite Regel: Nur einlegen, was in die Regale passt; nichts auf dem Fußboden platzieren. Zum einen versperrt es den Zugang, zum anderen werden die Dinge dort womöglich nass oder auch rücksichtslos zertreten. Ggf. hängen Sie einen Zettel mit Ihrem Angebot und Kontakt in der Tauschbox aus.

Die Tauschbox ist keine Entsorgungsstation. Nicht das Entsorgen von Gegenständen steht im Vordergrund, sondern dass werthaltige und brauchbare Dinge einer Weiterverwendung zugeführt werden, wenn der aktuelle Eigentümer den Gegenstand einfach nicht mehr braucht. Überlegt deshalb genau, ob jemand Eure Sachen auch wirklich nutzen kann und möchte. Bedenkt auch, dass sich Moden ändern! Deshalb sollte jeder Einleger im eigenen Interesse (siehe Regel 1) nur in die Tauschbox einlegen, was ansehnlich, unversehrt, sauber, funktionstüchtig und vollständig ist. Wer nimmt schon eine zerrissene Hose mit, ein fleckiges Tischset, eine angeschlagene Tasse, schmutzige Übertöpfe, eine alte Kloschüssel … wir könnten die Reihe unsäglicher Einlegegüter leicht noch länger machen. Und Bücher: Bitte bringt am besten gar keine und wenn, nur aktuelle Bücher. Kein Mensch braucht einen Duden von 1973, ein Pathologielehrbuch von 2001, einen Roman von Johannes Mario Simmel, eine der zahllosen Angeliquen, Stickbücher von der Großmutter oder Reiseführer von anno dunnemals.

Wir hoffen auf Einsicht und Verständnis der Großbettlinger!

Blühwiesenaktion

Grossbettlingen – eine blühende Gemeinde

Es steht aktuell noch kein Termin für die Blühwiesenaktion 2025 fest.

 

Saummischung (Verarbeitungsanleitung)

Besteht aus 33 Samen.

Durch den Blütenreichtum von Mai bis Oktober finden sich zahlreiche Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen ein.

Im ersten Jahr kommen schon die einjährigen Arten zum Blühen. Eignet sich für eine Dauer von 1 bis 5 Jahren.

Benötigte Menge

  • Saatgut 2-3,5 g/m2                                                                                                                                          
  • Schrot 10-20 g/m2                                                                                                                           
  • Verhältnis 1:5     

Bodenbearbeitung

  • Unkraut entfernen
  • Boden lockern
  • Feinkrümlige Struktur herstellen

Aussaat

  • Mitte März bis Anfang Mai oder Mitte August bis Ende September
  • Aussaat sollte auf magerem Boden, sandig, kiesig erfolgen
  • Bei fetten Böden (hoher Anteil von Ton) empfiehlt es sich, den Boden mit Sand oder Kalksplit abzumagern, 2 cm flächig auftragen und einarbeiten. Saatbeet muss feinkrümlig sein.
  • Saatgut mit geschrotetem Korn mischen; 10-20 g /m2. Damit wird eine gleichmäßige Aussaat der feinen Samen erzielt.
  • Die Hälfte des Saatguts einmal längs und einmal quer, breitwürfig mit der Hand verteilen
  • Nur leicht mit den Rechen darüberziehen. Sonst ist keine Einarbeitung notwendig. Die feinen Samen fallen genügend tief in die Spalten des Bodens.
  • Saatgut andrücken (mit Brett oder Schaufel) oder walzen
  • Erste Keimlinge erscheinen bei feuchtem Boden nach 2-3 Wochen. Während der Keimzeit Boden feucht halten.
  • Aussaat auf Rasenstück: Rasen abschälen, Split einbringen und lockern, bis der Boden feinkrümlig ist

Verwendung

  • in Rabatten
  • entlang von Gebäuden
  • an Wegen und Randbereichen
  • in Vorgärten
  •  im heimischen Garten statt Rasen

Zusammensetzung

Die verwendeten Arten stammen aus den Bereichen Ackerbegleitflora und kurzlebige Ruderalvegetation. Der Saum wird bis zu 120 cm hoch

  • Kornrade
  • Kelch- Steinkraut
  • Acker-Hundskamille
  • Färber-Hundskamille
  • Echtes Barbarakraut
  • Rundblättriges Hasenohr
  • Acker-Ringelblume
  • Rapunzel-Glockenblume
  • Kornblume
  • Tausendgüldenkraut
  • Feld-Rittersporn
  • Echte Hundszunge
  • Wilde Möhre
  • Raue Nelke
  • Roter Fingerhut
  • Wilde Karde
  • Gewöhnlicher Natternkopf
  • Sichelmöhre
  • Saat-Wucherblume
  • Gewöhnliche Nachtviole
  • Färber-Waid
  • Echter Frauenspiegel
  • Margerite
  • Österreichischer Lein
  • Acker-Steinsame
  • Wilde Malve
  • Acker-Wachtelweizen
  • Acker-Vergissmeinnicht
  • Zweijährige Nachtkerze
  • Saatmohn
  • Klatschmohn
  • Gewöhnlicher Pastinak
  • Sprossende Felsennelke
 

Bibliothek der Dinge

Manche Alltagsgegenstände braucht man nur ein Mal oder selten. Sie sind einem deshalb zu teuer für eine Anschaffung oder sie stehen nach dem Erwerb nur in der Ecke herum und belegen wichtigen Platz im Haushalt. Solche Dinge bieten wir in der Bibliothek der Dinge an nach dem Motto: Leihen statt kaufen. In Trägerschaft der Gemeinde haben das Klimaforum Großbettlingen und die Ortsbücherei Großbettlingen zusammen den Grundstock für eine solche Bibliothek der Dinge angelegt.

Näheres hierzu erfahrt Ihr hier.