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Aus der Sitzung des Gemeinderats vom 25.06.2018

Änderung des Gemeinsamen Flächennutzungsplanes beraten

Erweiterung des Gewerbegebiets „Rammert“ auf Gemarkung GroßbettlingenIn einer vergleichsweisen kurzen öffentlichen Sitzung beriet der Gemeinderat am Montag, 25. Juni 2018 unter anderem über die Änderung des Flächennutzungsplans der Verwaltungsgemeinschaft Nürtingen. Einstimmig erteilten die Ratsmitglieder den Vertretern im Gemeinsamen Ausschuss das Mandat für die Zustimmung zur Weiterführung der nächsten planungsrechtlichen Verfahrensschritte.  Neben den Flächen „Bergäcker III“ in Nürtingen und „Reulenwiesen“ in Nürtingen-Raidwangen stand die Beschlussfassung zum Gewerbegebiet „Rammert II“ auf Gemarkung Großbettlingen als 33. Änderung des Flächennutzungsplans auf der Tagesordnung. Die Fläche zwischen dem bestehenden Gewerbegebiet und dem Wald am Geigersbühl soll ebenfalls als Gewerbefläche ausgewiesen werden und den örtlichen Betrieben als Erweiterungsfläche zur Verfügung stehen. Sie dient gleichzeitig als Kompensation für die derzeit brachliegende Gewerbefläche der Firma Norgren in der Ortsmitte. Bei der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden waren keine gravierenden Bedenken vorgetragen worden, so dass der Gemeinderat die vorgeschriebene Abwägung ohne lange Diskussionen billigen konnte. Anregungen der Anwohner zum Erhalt einer Grünfläche als Puffer zum geplanten Gewerbegebiet wurden hierbei berücksichtigt. Bürgermeister Martin Fritz kündigte bei der Beratung an, nunmehr mit den beteiligten Grundstückseigentümern das Gespräch zu suchen. Dauerthema Brandschutz In seinem Sachstandsbericht zur Brandschutzertüchtigung im Bestand des sport forums konnte Bürgermeister Martin Fritz dem Gemeinderat eine positive Nachricht überbringen: Im Gespräch mit der Genehmigungsbehörde des Landratsamts Esslingen habe eine Einigung im Rahmen eines Widerspruchverfahrens erzielt werden können. Einige der für die Ertüchtigung des sport forums formulierten Brandschutzauflagen habe die Genehmigungsbehörde zurückgenommen und dabei dem Anliegen der Gemeinde entsprochen, aufgrund des Bestandschutzes auf zusätzliche bauliche Maßnahmen (Erneuerung Fenster, Eingriffe in das Dachtragwerk) und die Forderung einer Sprachalarmierung zu verzichten. Insgesamt sind dadurch Einsparungen in Höhe von rund 100.000 Euro zu verzeichnen. Darüber hinaus wurde über die Vergabe kleinerer Gewerke informiert, die im Zuge der Gesamtmaßnahme anstehen und in der Zuständigkeit des Bürgermeisters liegen. Bis zum Ende der Sommerpause soll das Projekt, das sich nach wie vor im veranschlagten Kostenrahmen bewegt, abgeschlossen werden. Bürgerauto auf der Zielgeraden Für Personen mit eingeschränkter Mobilität wird es künftig ein neues Angebot geben: Die Einführung eines Bürgerautos mit Haltestellen in Großbettlingen und Raidwangen hat mit der Bereitstellung eines Fahrzeugs durch die Volksbank Hohenneuffen-Teck Fahrt aufgenommen.

In Kooperation mit dem Krankenpflegeverein Großbettlingen-Raidwangen, der die laufenden Kosten tragen wird, soll es zwei Rundkurse geben, die in Großbettlingen 13 Haltestellen und in Raidwangen 8 Stopps vorsehen. Das Projekt wird sich aber nur umsetzen lassen, wenn sich in ausreichender Zahl Fahrer finden, die ehrenamtlich Fahrdienste übernehmen. Vorerst soll das Bürgerauto montags und donnerstags verkehren, um die Fahrgäste zu den bestehenden Einkaufsmöglichkeiten, zum Arzt, Friedhof oder zum Rathaus zu bringen. Eine Fahrt wird 1,00 € kosten. Bürgermeister Martin Fritz äußerte die Hoffnung, dass die erforderliche Genehmigung durch das Landratsamt Esslingen erteilt werden kann, zumal das Omnibusunternehmen Bader, das die Konzession für den öffentlichen Nahverkehr besitzt, die Zustimmung zum Projekt erteilt hatte. 


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