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Aus der Sitzung des Gemeinderats vom 16.04.2018

Punktlandung im Forum der Generationen

Kostenrahmen unterschritten - hoher Aufwand für Brandschutz Die Bauarbeiten im Forum der Generationen befinden sich auf der Zielgeraden. Während die Räumlichkeiten im ehemaligen Hallenbad seit Herbst letzten Jahres in Betrieb sind, stehen bis zur Sommerpause noch Arbeiten im Bereich des Foyers und im Bestand des sport forums an, die überwiegend auf die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudekomplexes zurückzuführen sind. In seiner jüngsten Sitzung am Montag, 16.04.2018 nahm der Gemeinderat erfreut Kenntnis von der aktualisierten Kostenfortschreibung für die Gesamtmaßnahme mit einem Volumen von 2,6 Mio. Euro. Gegenüber der Kostenberechnung ergaben sich Einsparungen von rund 155.000 Euro, die zur Finanzierung des vorbeugenden Brandschutzes im sport forum verwendet werden sollen. „Wir liegen gut im Rennen“ – mit diesen Worten kommentierte Bürgermeister Martin Fritz den aktuellen Stand der abgerechneten und beauftragten Baumaßnahmen. Die Kosten für den Umbau des Foyers und der Brandschutzertüchtigung im Bestand belaufen sich nach der aktuellen Kostenfortschreibung auf rund 972.000 Euro. Hiervon entfallen allein auf den Brandschutz rund 600.000 Euro. Bürgermeister Martin Fritz kündigte an, bezüglich einzelner Brandschutzauflagen nochmals mit der Genehmigungsbehörde das Gespräch zu suchen. Einstimmig beschlossen wurde vom Gremium die Auftragsvergabe für Schreinerarbeiten im Zuge der Brandschutzertüchtigung mit einem Volumen von 23.800 Euro. Architekt Jörg Meiers von der ArchitektenWerkgemeinschaft weinbrenner.single.arabzadeh wurde mit einem dicken Lob für die Einhaltung des Kostenrahmens verabschiedet. Die noch ausstehenden Arbeiten sollen überwiegend in den Schulferien abgewickelt und in den zur Sommerferien abgeschlossen werden. Medienkonzept der Grundschule gebilligt In der Grundschule rückt die Medienbildung künftig mehr in den Vordergrund. Rektorin Petra Hafner und der Medienbeauftragte der Schule, Malte Kischel, stellten dem Gemeinderat die auf der Grundlage des Bildungsplans Baden-Württemberg erstellte Konzeption der Grundschule vor und erläuterten einen 5-jährigen Stufenplan für die Beschaffung der notwendigen Hard- und Software. Weil sich die Medienbildung durch alle Fächer ziehe, sollen alle Schüler eine digitale Lernumgebung erhalten. In einem ersten Schritt gab der Gemeinderat die Anschaffung einer Grundausstattung von 29 Tablets mit einem Kostenumfang von rund 21.000 Euro frei. Eine kontroverse Diskussion entwickelte sich hierbei zur Frage des zur Umsetzung des Konzepts erforderlichen geplanten WLAN-Netzes im Schulgebäude. Vier Mitglieder des Gremiums hatten aus diesem Grund die Zustimmung zur Anschaffung nicht erteilt. Für die nach dem Stufenplan bis 2022 vorgesehenen weiteren Beschaffungen erhofft sich die Gemeinde Zuschüsse aufgrund der vom Bund bereitgestellten Fördergelder. Die Kosten für die gesamten Anschaffungen werden auf rund 52.000 Euro beziffert.

Ganztagesbetreuung an der Grundschule
 
Als Erfolgsmodell bezeichnete die Verwaltung das Angebot zur Ganztagesbetreuung an der Grundschule. Personelle Veränderungen machen aktuell eine Neukonzeption dieses freiwilligen Angebotes erforderlich. Für erst Überlegungen zur Schaffung einer Halbtagesstelle für eine Pädagogische Fachkraft und die Umwandlung mehrerer geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse in Teilzeitstellen gab der Gemeinderat grünes Licht. Die höheren Personalkosten sollen mit einer Gebührenerhöhung kompensiert werden, soweit diese nicht durch Zuschüsse gedeckt werden können. Ziel ist, das umfangreiche Betreuungsangebot mit seiner hohen Flexibilität aufrecht zu erhalten. Derzeit ist die Ganztagesbetreuung an fünf Wochentagen von 07.00 bis 17.00 Uhr außerhalb der Schulzeiten, auch während der Ferien, buchbar. Die abschließende Beratung und Beschlussfassung wird in der nächsten Sitzung erfolgen. Bürgerbus kommt Erfreut nahm der Gemeinderat Kenntnis von der geplanten Einführung einer Bürgerbus-Linie. Bürgermeister Martin Fritz berichtete über die Gespräche mit der Nachbargemeinde Raidwangen und dem Krankenpflegeverein Großbettlingen. Die Unterstützung der Volksbank Hohenneuffen-Teck, die bereits zum 01. Juli 2018 ein Fahrzeug für drei Jahre kostenfrei zur Verfügung stelle, sei Anlass für eine zeitnahe Umsetzung des Projekts. Die Organisation auf ehrenamtlicher Basis setze voraus, dass in ausreichender Zahl Personen gefunden werden, die sich als Fahrer zur Verfügung stellen. 


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